Paradoxe Zeiten, Ingenieurstreiche und ich…Chanel Paradoxal

Hallo zur wöchentlichen Nagelschau…

…Paradoxal von Chanel ist eher einer der düsteren Charaktere und farblich aufgrund seines diffusen Mischtons auch nur schwerlich einzuordnen, irgendetwas zwischen anthrazit, taupe, grau, violett und braun mit irridisierendem Regenbogenschimmer. Er wirkt dramatisch, unentschlossen und dennoch kraftvoll. Umso mehr ein ganz besonderer Ton für paradoxe bis unbestimmbare Zeiten und Stimmungen und dabei sogar ein Hauch elegant…Chanel auf den Nägeln ist so ein erhabenes Gefühl, zumindest darf sich das die geneigte Trägerin das dank besonders raffinierter Marketingstrategien, auch einbilden…und mit Paradoxal auch irgendwie dramatisch…

Chanel ist neben der Wirkung des nun wirklich großen Namen auch pragmatisch. Zumindest was technische Gestaltung und Features der Nagellacke angeht. Zum einem ist da die Gestaltung des separaten Deckels. Dass der Pinsel sich an einem schlichtem, rundem Etwas befindet mit der eckigen Kappe, die das Fläschchen abdeckt, ist kein sinnfreies Geplänkel, sondern mit ingenieurtechnischer Raffinesse ausgeklügelte Lackierhilfe. Denn stellt man sich das chice Käppchen separat auf eine stabile Bank zeigt sich, et voilà, die Chanel Bank. Den Finger elegant darauf gelegt dient das Bänkchen als ideale und stilgemäße Unterlagen für chanelige Hände. Das andere Feature befindet sich dank einer weiteren Ingenieursmeisterleistungen im Inneren der Chanelfläschchen. Der Lack kann aufgrund einer Blasenbildung bei Umfallen nicht sofort auslaufen, sondern bleibt zumindest lange genug im Fläschchen, um weder den teuren Lack weder zu vergeuden noch Flecken auf der Unterlage zu fabrizieren,  bis das Fläschchen fix wieder aufgerichtet wird.

Kenner Madame Chanel’s Pragmatismus wissen schon lange, dass ihre Signature Stücke auch immer praktikabel sein mussten, ich möchte an dieser Stelle die berühmte 2.55 Tasche erwähnen, deren Ketten lang genug zum Schultern sind und gleichzeitig die perfekte Länge haben, um auch einarmig etwas aus der Tasche zu holen. Ich weiß nicht, ob Madame die Konstruktion ihrer Nagellacke noch miterlebt, wenn nicht sogar initiiert hat, in jedem Falle wäre sie nicht nur von den Farben, sondern auch den Funktionen hingerissen…sie hat übrigens selbst unheimlich gern Nagellack getragen…

Es sollte eigentlich Winter gewesen sein, paradoxerweiser ist er einfach gar nicht erst aufgetaucht und dafür wird weiße Ostern prophezeit. Und dazu mischt sich ab und zu UNgewissheit, deren Heilmittel viel Geduld sind und vielleicht mal eine gute Party. Damit man sich in temporären Chaossituationen nicht allzu sehr verirrt, einfach den Paradoxal auf den Nägeln anschauen, der irridisierende Schimmer wirft genug Licht zurück, um das Licht am Ende des Tunnels ein bisschen schöner funkeln zu lassen…

XOXO,
CC

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