The feeling of I come from contrast, so master me pain…Outfits of some weeks….

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Hello there,

zurück aus der Versenkung…hat seine Zeit gebraucht, um die Ereignisse der vergangenen Wochen in Worte zu fassen und die große Lektion hinter der Geschichte vom Zaun zu begreifen und anzunehmen, mein persönlicher „emotional wake up fall“.

Was bisher geschah…unbekümmert und im leichten Segelflug habe ich mich in den Sommer begeben und mich offenen Herzens in den Flow gestürzt. Erster Stop: Berlin bei Freunden im Juni. So ganz weit weg von Heimat und Nest, mich in der Großstadt verloren und neue Aspekte und alte, lang verschollene wiederentdeckt und zurück mit nach München genommen, um ich mich mal richtig zu verknallen. Und so richtig auf die Fresse zu fallen, 5 Meter in die Tiefe beim Klettern auf einen Zaun, um genau zu sein. Und alles damit ich endlich mal bei mir ankomme und das große ganze Puzzlebild begreifen kann. Es passiert ja nichts ohne Grund und auf den Steinen im Graben mit gebrochenem Schlüsselbein angekommen, knapp überlebt, ohne größere Schäden, hat da eine Lehrstunde des ganz großen Kinos in Sachen Vertrauen und „wie sehr liebst du dich eigentlich selbst?!“ begonnen. Angeführt und knallhart demonstriert von Schmerzen in meinem verunfallten Körper in Regenbogenfarben, hat Schmerz,  der emotionalen Natur sich offenbart und gezeigt, wie lange er schon da war und was er mit mir macht und das Beste der Lehrstunde des Lebens: wie er vergeht und was sich danach kommt, wenn er geht und wie sich das Leben eigentlich anfühlen kann und soll, schmerzfrei. Bis dato kannte ich das schlicht und ergreifend nicht. Schmerz war in so vielen Aspekten meines Lebens immer da, so lähmend und so normal, dass mir gar nicht bewusst war, dass es überhaupt weh tut, geschweige denn, dass es besser ohne ihn ist. Tapferkeit und eine gewisse Abgewichstheit machen es möglich, pain coping strategy. Und ich muss zugeben, dass ich auch recht stolz auf meine pain coping strategies war, zumal ihnen auch positive Aspekte inne wohnen und sie nun mal Schutz geboten haben, wo sie konnten. Aber das hält kein Mensch aus, irgendwann bricht auch das beste Vermeidungssystem ein. In meinem Falle lag der Schlüssel im Bruch meines Schlüsselbeins und ein paar anderen angeknacksten Knochen…

Da hat es erst einen Unfall und schlimmste körperliche Schmerzen gebraucht, um zu verstehen, dass auch Schmerzen im Herzen, in der Seele da sind und heilen können. Mein Körper hat es geregelt, danke dafür. Erste Etappe waren neue Prioritäten als körperlich nichts mehr ging. Auf das Besinnen, was mir wirklich wichtig ist und mir auch mal helfen zu lassen, wenn ich da einarmig nicht sonderlich viel wuppen kann. Im Job, im Haushalt, Essen, Baden, Einkaufen etc. Und es Helferlein gibt, Schmerzmittel, Physiotherapie und ein bisschen Kreativität beim Zähneputzen. Loslassen.

Der Erleuchtung nahe war ich nach der OP dank der fantastischen Narkose im Uniklinikum München. Bis unter die Haube voll mit Propopfol und diverser anderer Mittel hatte ich schon Schuldgefühle und Bedenken, was mein Körper hier durchstehen muss. Bis mich meine wunderbare Freundin Elli und Lifecoach per Whats App aus den USA auf die bewusstseinserweiternde Wirkung von Schmerzmitteln aufmerksam gemacht hat. Expansion des Bewusstseins ist ja voll mein Ding, wozu meditier ich denn sonst vor mich und lebe eine bewusstes Leben. Wenn schon ein neues Lebens geschenkt bekommen, dann nehme ich doch auch mal Narkosewirkungen als Chance war zu expandieren. Also zur Nachtruhe frisch operiert und vollgepumpt noch eine Meditationssession hingelegt. Und was dann passierte, hat sich in das Gedächtnis einer jeden Zelle so eingebrannt, dass ich das Gefühl hatte, gleich nochmal aufzuwachen, in ein neues Leben. Schmerzfrei. Kein Schmerz. Absolut nichts tat weh. Nirgends. Vollkommen frei. Wer ich bin, wozu ich hier bin, was alles möglich ist, jetzt in dem Moment, wo es keinen Schmerz, gleich welcher Art, mehr gibt. Keine Angst davor. Als ob er nie existent war, es gab ihn einfach nicht. Auf keiner Ebene. Kein körperlicher, kein emotionaler, kein seelischer, kein Schmerz. Nur der Flow. Er war übrigens Grün, dieser Flow, diese Wellen. Wie ein Anteasern, ein Ansporn, der Funke, der das Feuer entzündet und den Willen weckt, es geht auch leichter. Es geht auch ohne, es läuft halt. So fühlt sich das also an, der Flow. Wenn man sich selber liebt und nichts piekst und zweifelt oder drückt.

Das Erlebnis hat mich nicht losgelassen. Und es hat in allen Aspekten angefangen zu rattern, dass Schmerz sinnvoll sein mag, aber wenn er dauerhaft einschleicht seiner Warnfunktion nicht mehr gerecht wird und alles schwer macht und blockiert. Bewusstseinsarbeit live am Körper samt Heilungsprozess der nächsten Wochen erfahren. Wie habe ich mich gefreut zu erleben, dass die Schmerzen der Verletzungen tatsächlich in den nächsten Wochen nachlassen und alles wieder leicht wird. Bewegungen wieder von der Hand gehen und ich mich auch wieder besser fühle. Ich habe noch am Abend vor meinem Unfall in einem Brief geschrieben: Ich falle in meine Einzelteile auseinander und bin neu und besser zusammengesetzt. In prophetischem Gehorsam meiner Worte war ich auch auch ich es dann auch. Einmal in meine Fragmente zerlegt, das Schlüsselbein in drei, um genau zu sein und hatte den Schlüssel gefunden, um die Tür aufzumachen, um die vielen Türen aufzumachen, wo sich die Lösungen und Möglichkeiten bisher verborgen haben, mich wieder ganz zu machen.

Erster Schlüssel war, den Schmerz zuzulassen, ihn einfach zu fühlen und ihm liebevoll zu begegnen. Das Mindset liebevolller Achtsamkeit, dass mit dank meines buddhtitischen Lieblingsautors Ajahn Brahm schon länger bekannt war. Sonderlich viel Angst hatte ich vor Schmerzen hatte ich eh nicht, Hauptursache vielen Leids. Die Ängste habe ich ja schon beim Klettern abgelegt. Nächster Schlüssel waren die helfenden, sehenden, verständnisvollen Ohren und Hände von Familie, Freunden, Kollegen und Mitmenschen. Und weiterer Schlüssel kam erst vor ein paar Wochen mit dem großen Bedürfnis nach Vergebung. Verzeihen. Also auch diesen benutzt und aufgeschrieben, gesagt, getan, allen Menschen, die mir mal weh getan haben, insbesondere mir selbst den Schmerz zu vergeben, den ich mir und mir andere zugefügt haben. Nicht, dass ich meine Hände in Unschuld bade, dass ich nicht anderen Schmerz zugefügt habe, sondern als Schritt, für mich, ohne Bedingung, vollkommen frei und freiwillig, loszulassen, was mich schmerzt, bedrückt, blockiert. Und dank des Feedbacks, dass darauf von dem einem Menschen, der mir nahe steht, wie keine andere folgte, meine Mama, durfte ich auch noch erfahren, wie sich das anfühlt Vertrauen zu gewinnen, in den eingeschlagenen Weg (der ein bisschen unkonventionell, weil bewusst und anders ist) sich anfühlt.

Wo ich zum Punkt komme, was nach der Erfahrung mit dem Schmerz kommt und höchste Priorität auf allen Ebenen und Aspekten des Lebens verdient hat: Vertrauen. Vertrauen ist Flutschmittel des Flows, ein Mindset, wie der Schlüssel, wie das Können das zum „riding the flow“, easy going so essentiell notwendig ist, dass jeder Mengel daran alles holprig macht und es kratzen, jucken und an allen Ecken und Enden schmerzen lässt, wenn man Vertrauen, das Gefühl von Vertrauen, das Können und Wollen von Vertrauen nicht verinnerlicht, inne hat oder zulässt.

Die Lektion von Vertrauen kam, sie war schon immer irgendwie anwesend, aber nicht so in dieser Präsenz und Deutlichkeit reduziert auf das Essentielle in meinem Leben, wie jetzt. Es wird nicht nur alles leichter im Hier und Jetzt mit Vertrauen, wenn man vertraut. Es bleibt, auch und hält an.

Ich lag vor drei Monaten nach 5 Metern Fall allein, mit Todesangst aus einem Graben gekrabbelt, mit gebrochenem Schlüsselbein, auf Steißbein aufgeknallt, mit angebrochenen Rippen, alles in Regenbogenfarben erleuchtet auf Steinen unter diesem Zaun. Ich wusste nichts mehr, ich habe nichts mehr gedacht, ich hatte nur noch Schmerzen, konnte ich auch nicht mehr bewegen. Aber die eine Sache, die da war. Die meinen Geist klar gemacht hat, wie noch nie etwas zuvor in meinem Leben: Vertrauen. Vertrauen in meinem Körper, dass er wieder gesund wird. Dass alles gut wird und ich ankommen, wo ich hingehöre. Und so kam es. Wie gesagt, mein Körper hat  geregtelt, was der Kopf allein nicht konnte. Und Jesus, hat das Vertrauen sich auf allen Ebenen und allen Zellen und jeden Gedanken breit gemacht und entwickelt. Und das ausgerechnet bei mir, die so skeptisch, so misstrauisch bis dato durchs Lebens gewandelt ist. Und mit der Lektion von Vertrauen hat die Lehrstunde nicht aufgehört. Mit dem Können, Wollen, Zulassen und Praktizieren von Vertrauen kam die Gelassenheit. Die Dinge zu nehmen, wie sie sind. Und mit der Gelassenheit kam die schönste, erfüllendste Lektion, die immer noch währt: Freude. Und Genuss. Am Flow, am Leben und alle den Früchten, die Lehrstunden so mit sich bringen.

Und ich bin angekommen, in dem Lehrsaale des Lebens in den ich immer wollte. Freude. Genießen, hier und jetzt. Leben, atmen, rennen, fließen, fliegen, schwimmen, spüren, fühlen, erkunden, neugierig sein, meistern, bewegen, treiben lassen, schmekcen, riechen, denken, machen, verbinden, Menschen sehen, mich sehen, erkennen, lernen, lebendig fühlen, ruhen, erleben, sprudeln, strahlen, glitzern, funkeln, berühren, reden, austauschen, inspirieren, geflasht werden, aufwachen, einschlafen, erfahren. googeln, lesen, schauen, anfassen, küssen, Mauern einreißen, Grenzen entdecken, Grenzen setzen, anfangen, vollenden, beginnen, hoffen, glauben, lieben, tun. Freude an allem, das Gefühl von Scheiß egal, das Gefühl von Fuck you. All das. Eingehüllt in Stoffen, Mindsets und umgeben von Menschen, denen ich insbesondere schon lange, mittellang lang und seit kurzem umgeben bin.

Und als Einhörnchen auf dem Leuchtturm (M. you know what I mean) möchte ich mich noch bedanken:

Danke, R., dass du der Superheld von Bruder bist, der immer da bist, wenn es brennt. R. dass du mich gebadet und gepflegt hast, ohne dass ich mich schämen muss. Danke S., dass du meine  beste Freundin bist,  danke R., dass du als Realistin und Skeptikerin vor dem Herren an mich glaubst. Danke V., dass du mich allein im Krankenhaus gelassen hast und dein wahres Gesicht gezeigt hast. Danke G., dass du herzlich und ehrlich warst, als ich Antworten gesucht habe. Danke an die zauberhafte Anästhesistin, die mich mit ihren schönem Augen im neuen Leben willkommen geheißen hat und das gesamte Team in der Nussbaumstraße, die einen tollen Job gemacht haben. Danke an Dich Mama, dass du meine Mama bist und dein bestes gegeben hast und für den halben Chromosomensatz, der mich ausmacht. Danke an Dich Papa für den anderen Chromosomensatz, ohne den ich nicht wäre. Danke an N. und P. und V. und N., dass ihr nach der OP gleich am Bett wart. Danke an meine Männer in der Firma. M. und R,. dass ihr Verständnis und Sorge hattet. Danke an A., dass du dir immer Gedanken um mich machst. Danke an alle Menschen unbekannterweise, die mich im Supermarkt vorgelassen und mir beim Tragen geholfen haben.

Und ein ganz besonderer Dank an besagte M. Danke von ganzem Herzen an Dich, dass du als Einhörnchen Nummer 2 auf diesem Planeten deine Tentakeln nach mir ausgestreckt hast und in den Stunden meiner tiefsten Dunkelheit mein Licht gesehen, angefunkt hast und mich gesehen und verstanden hast, als es niemand sonst konnte. Dich zu kennen und als Freundin in meinem Leben zu haben ist es auf jeden Fall wert, dass man mal im Krankenhaus mit Schmerzen liegen muss, bis man aufmacht und auch wenn ich „ich habe dich lieb“ eigentlich inflationär finde und es nicht so gern höre, wie du es mir sagst und mich fühlen lässt, ich habe ich dich lieb und du darfst es sagen, bis es mir so zu den Ohren raushängt und so lange Sprachnachrichten senden, wie du magst, weil du es mir wert bist und ich doch sowieso für meine Herzensmenschen auf alle Regeln über Board werfe…

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Jetzt habe ich mein Herz hier ausgeschüttet und einen leeren Kopf, bis auf etwas, was mit meine Elli mit gegeben hat, bevor ich zu meiner Neuerrungenschaft an Narbe gekommen bin. Es gibt kein Mantra für Schmerz, außer ihn zu erleben und ihn zuzulassen. Es gibt aber etwas, um Vertrauen zu initiieren. sozusagen Affirmation, Mantra, Mindset, whatever. Jedem wie es beliebt. Da Großteil meiner spirituellen, bewussten Praxis sich auf Englisch abspielt und stattfindet, hier die englische Version:

I trust myself

I trust the univserse.

I trust the process.

I trust the divine timing of things.

Und hiermit der brachiale, sehr weit ausgeholte Bezug zum Titel dieses Beitrags: „I come from contrast so master me pain“.

Ich bin in großem Kontrast zu dem aufgewachsen, wer ich heute bin, wovon ich heute überzeugt und was ich heute lebe. Ganz das Gegenteil von Freude und Bewusstsein. Das ist kein Widerspruch, es war vielmehr immer Richtungsweiser für Potenzial und Initialzündung für das, was Leben für mich ausmacht und wer ich sein möchte. Ein Beispiel, was ich hierzu heranziehen möchte, ist die Geschichte von Buddha. Er ist zu seiner Zeit in Wohlstand und Sorglosigkeit aufgewachsen und hat sich in seinem Leben und Weg des bewusst Werdens in den Kontrast der Armut, Anspruchslosigkeit und Absagung begeben, um Erleuchtung zu erfahren. Das ist ein Weg. Aber nicht der Einzige. Man kann das Pony auf von hinten aufsatteln. Konstrastreiche Erfahrungen sind kein Widerspruch, es birgt viel mehr  Potenzial in sich zu wachsen, zu reifen, sich weiterzuentwickeln, Wenn es also mal holprig wird, wünsche ich Euch Vertrauen durchzuhalten, denn es ist es wert. Und wie ein Samen einer Blume schon alles in sich hat, um eben eine Blume zu werden, haben es wir auch als Mensch, egal, wie wir sind und woher wir kommen und es ist es wert, es zuzulassen das Leben und es zu fühlen, zu atmen. In diesem Sinne,

Xoxo,

Carrie

The feeling of facing the process…Portraits of awakening…

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Hello there,

this quite new, different for me to write. To express what it’s in my heart, this endless, without a condition, this love, it’s like pressing the whole universe in a little black whole, almost impossible. But it reminds me that this  kind of a reverse process as the beginning of all live, the big bang. So, there is a pretty half a Buddha woman standing in front of me named Sandra, my best friend and soulmate, full of good intensions, telling me quite out loud, that she loves me without a condition. Loud enough even for me to listen and understate, because it’s the first time I get it in an aware state of mind. And this moment, this what my best friend did there for me in summer 2014 helped me start a process turning my life in the direction and places I always wanted to be. She was the spark to decide for self love. Because if the one of the most wonderful, honest, strongest person in my life could love me in contrast, messed up in trauma and tears, caught up in overthinking and high on euphoria, than I could do this with myself.

So, I allowed processes to go on, surrender to my deepest, biggest fears. Hell yes, this was painful, ugly and didn’t felt good at all. At first. I knew there was pain, a rocky, bumpy way through hell. For the first step and I did go further. The one thing I was confident of my whole life was my courage and gratefulness towards life. I let it happen, on every occasion in the past two year, totally aware. I let it happen and learned to embrace it, to welcome it. Why the hell am I doing this, standing in the middle of my own storm, in chaos and vulnerability?! Is this something a person who loves themself is doing?! Going in to the feelings which repeated themselves so many times in different ways?! Yes. What the hell for?! I did not know the outcome until I experienced the shift, what happens in a such process. No more compensation, no repetition. I transformed. The dunghills I landed in, I stepped in or created on my own, transformed into something good. I did this. The lessons I took lead me to something always wanted, never known before: inner peace, freedom of mind and an open heart. Further on, the more I processed, I learned to trust. And every time I went through the kinds of processes, going into my feelings, being completely present with them, no matter what, it made me fly, thrive and grow. Cause there is a lot of potential in contrast for transformation, to escape the wheel of compensation and to be alive. Awakening is not a nice, pretty process. First it feels numb, cold and lonely. But this goes by, like clouds fade away and the sun reveals. And this time, it’s clearer, brighter and more worth living than you might ever expected the life you choose to be.

So, let’s face it. Loving yourself, short cut to happiness, is not a walk in the park with unicorns and practice nice habbits on the surface. To last and to grow, it sometimes needs a bumpy road or a detour through hell to arrive, but it’s worth it. The times between the ups and downs get shorter. It nears itself towards the upside even quicker the less resistence I hold up. So, feeling more happy and expansive every day. So, hold up, slow down, back up and step down, nobody can love you like you love yourself first. And gladly, some are at your side since years, knowing you the way you are and remind you if you are a little caught up in your shit, that they love you and trust you. Thanks to my crew for the reminder and sharing my path.

And what helped me along my journey to be in the present moment, to take care of myself and to stay awake was the HMS Log Book by Jennifer Snyder, Part Two of 2016 is now available an Amazon, here. A great diary to keep on track, especially for us woman. Try it, it’s worth the time.

Carrieforshoes and the HMS Log Book by Jennifer SnyderFacing the Process
Facing the Process
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Facing the Process
So, what to do when you are awake, alive and aware?! First, hands up high, breathe the wind, the light. Listening to the sound, start to move. Dance, eat, pray, love. Feel it, the flow and ride it like a surf board. The present it a gift, no matter how it looks or it might be judged. I didn’t say it’s going to be always easy and smooth, I only promise it’s beautiful. There is beauty in the most painful, hard processes. You don’t believe me, than you’ve never seen me cry. The most beautiful smile is nothing without the shadow, the brightest light is never recognized without the darkness. We need to experience the contrast, just trust the physical laws of this universe, yourself and that there is healing and peace in every storm, hurt and chaos…Have fun, make history….

XOXO,

Carrie

The feeling of kissing the dead alive…Outfit of some weeks…

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Hey there,

it’s been a while. I know. Some things need time, like having fun, making history happening to tell the story dressed in some outfits and spill my full mind. Like the story of 8th of November 2014. Don’t worry, not now. Or the story on the boat and how I felt eternity for the first time, just like the universe is bending for me. This is special stuff for a book. But how I was dressed on my journey is shown in the following pictures. And some stories about what brought me here to tell how the feeling of kissing the dead alive manifested, because I kissed a dead one alive and what lessons where to take on this chosen path to arrive where I desired to be (it’s spiritual, it’s my path, I look like a sloany pony, but anyway, get over it judging the content by it’s package…or do I look like I care..)

Once upon a time, a year ago, exactly I found myself pretty having fun and making history on the stairs to nowhere in BLB, gorgeous Restaurant and Club (I mean they serve Surf&Turf, this it’s why it’s actually called Burger&Lobster Bank) looking someone in the eyes for these 3 seconds too long…what lead to a kiss sweeping me off my feet. For God’s sake I was sitting in those stairs…Not the first time, but the second time following the most intense, craziest love story and experiences of my life. Big spoiler, still Single and not having kissed my Mr. Big alive (more a soulmate friend), it has a happy ending. Me, who’s found herself and more important, what I want and inown and closer to what I desire than ever before. Needed just all of this story, even the heartbreaking, painful part and detours of the experience and every lesson coming along and another unexpected kiss to get aware of the sense behind the journey. Thank God I was sitting on a coach… But this is a story in progress…to be continued…

So, let’s talk about the essential part of the experience, the kissing. I needed to experience kissing someone dead alive to get to know, that I wanted someone consciousness in my life, at my side. Sorry not, I’m done kissing the dead alive and waking those sleepy, unconscious Mangos from trees. It’s exhausting to be awake and aware alone, and boring too. What is it kind of a playground being there alone with all the beauty, joy and toys?! Cause this life gets more joyful, more beautiful and expands towards what’s truly fulfilling and connecting with the feeling of without a condition and dialed in when you share it, in community, in relation to common minds and hearts. Conscious Bonny and Clyde bending the universe to let something grow, thrive, and expand what really sweeps you of your feet, rips all the shadows away and shines brighter together than the sun. This is real love story…not craving and starving for the desires and needs never to be met…this is what (in my opinion) we are worth…so all the shadows and contrasts can teach us the direction to find it, the real deal. There is so much more to come of this worth, that we deserve our needs and desires to be met.

An beneath the kissing, there is time for work. How much I love my job I did for the last 3 months and the people working with me. Another textile story…and I’m ready for a new chapter, workwise. Cause this life is too short to work your ass off for something boring, not igniting your spark, nourishing your passion and making yourself proud. Thanks to my crew at POWFOX, Popsockets and MIURA…working with you guys kissed all my passion alive…and you planted the feeling of belonging and having a home, a family deep in to my heart…

Carrieforshoes and H&M Conscious CollectionThe blus dress by H&M Conscious Collection, the silver shoes by Buffalo, the withe snake clutch by Luciano BarachiniCarrieforshoes and H&M Conscious Collection Carrieforshoes and BCBG Max Azria The patterned dress by BCBG Max Azria, the grey cardigan by COS and the black overknees by ZaraCarrieforshoes and by Marlene Birger and Braunbüffel The bag by Braunbüffel, the blue jacket by IQ Berlin, the printed scarf by Marlene Birger, the green dress by Zara and the black ankle boots by Max&Co and the PopsocketCarrieforshoes and Braunbüffel The bag by Braunbüffel, the grey scarf by COS, the leather skirt by Zara, the leather coat by MANGO and the large hut by H&MCarrieforshoes and Braunbüffel Carrieforshoes and Popsockets A Carrie, a POWFOX Charging Station and a Popsocket in leather and silk
Carrieforshoes and Blacky Dress Berlin The leaopard dress by Blacky Dress Berlin, Jimmy, the black and silver clutch by Wanawake and the grey peeptoes by Jimmy Choo for H&MCarrieforshoes and Blacky Dress Berlin Carrieforshoes and Blacky Dress Berlin Carrieforshoes and BurberryThe Burberry Vintage Trenchcoat, the western hut by MANGO, the leather pants by Blacky Dress Berlin, the silver shirt by Isabel Marant pour H&M and the turquoise Popsocket
Carrieforshoes and Burberry Carrieforshoes and Mulberry The white coat by FOREVER 21, the Alexa bag by Mulberry, the white dress by Zara and the poncho by MANGOCarrieforshoes and Balenciaga The dark green leather jacket by MANGO, the white dress by H&M and the Motorcycle bag by BalenciagaCarrieforshoes and Blacky Dress Berlin The little white and the little black dress by Blacky Dress Berlin and the red shoes by FersengoldCarrieforshoes and Blacky Dress BerlinCarrieforshoes and Blacky Dress BerlinCarrieforshoes and Balenciaga The blue paperbag by Balenciaga, the grey cardigan by COS and the aztek dress by MANGOCarrieforshoes and Balenciaga The short dress by 3.1 Philip Lim and the muddy overknees by L’autre Chose, on the left, the bowling shoes by Chloé combinded with the drak green leather jacket by MANGO, the colorful scarf by CodelloCarrieforshoes and Blacky Dress Berlin The Louis Vuitton weekender, the Patrizia Pepe trenchcoat and the red dress by Blacky Dress BerlinCarrieforshoes and Patrizia PepeThe rosy peeptoes by Loft 37, the black Valentino sun glasses, the Patrizia Pepe trenchcoat and the Muse bag by YSLCarrieforshoes and Starnberger See The leather jacket and dress by MANGOCarrieforshoes and Starnberger See Carrieforshoes and Mulberry

The nude Alexa bag by Mulberry, the white vest and hut by H&M Coachella and the silk dress by Tolani

I’d like to share something keeping me together, some words a wise man gave me along my journey: I love and believe, I trust, I’m grateful and brave. Repeat it at least 80 times in 12 weeks, it’ll work. It contains everything to feel alive and in alignment. Trusting myself and the divine timing of things, I’m ready for the next chapter, not only sharing, but receiving with an open mind and heart. Allowing. For the next wonderful stories to happen, dressed in silk, leather and love. Have a wonderful week, beautiful!

XOXO,

Carrie

The feeling of I came here to fly…Outfits of some weeks…

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Hello there,

zunächst einmal ein obligatorischen frohes neues Jahr zum Anfang des Jahres. Zurück aus der festtaglichen Versenkung möchte ich mal meinen Senf auf anfängliche politische-gesellschaftliche Ereignisse und Diskussionen schmieren. Als Frau fühle ich mich da gerade angesprochen und heraussgefordert meine Meinung zum Silvesterübergriff in Köln auf Frauen äußern. Und gern auch noch im Generellen zum Thema Frauen als Freiwild sobald die textile Wahl nicht mindestens 2qm Stoff umfasst, die alles bedecken, was an weiblicher Optik reizen könnte.

Eines vorab, ich schaue oder lese kaum Nachrichten, ich lasse mich gern von meinen Mitmenschen informieren oder schaue vielleicht mal auf dem Klo im Büro auf Spiegel.de, aber sonst verschone ich meinen Geist gern von dem Medienmüll, der einem täglich zum Fressen vorgesetzt wird als Informationsquelle. Ist halt nicht mein Lifestyle. Zumal Facebook und diverse Satiresendungen bisweilen reflektiertere und differenzierte Informationen über das Geschehen in der Welt liefern als es die öffentlich- rechtlichen samt Nachrichtenagenturen und dem Verein mit den vier Buchstaben auf die Kette kriegen. So kam es auch, dass ich mich eingehend und näher mit dem Übergriff auf die Frauen am Silvestertag in Köln erst befasst habe, als die Oberbügermeisterin von Köln wohl eher unbewusst und unbedarft das Mem der „Einarmlänge“ in die Welt gesetzt hat. Mit allem Mitgefühl für die Frauen, die das leider erleben mussten und was sie nun für einen Misthaufen zu beackern haben, um damit klarzukommen, die „Einarmlänge“ fand ich zum brüllen komisch. Denn was da an öffentlicher Diskussion so abgeliefert wird, ist einfach nur witzig, die reinste Farce und Comedytheater an Hilflosigkeit und Klugscheisserei. Kann man übrigens auch mit einer „Einarmlänge“ betrachten, die es braucht, um die Fernbedienung zu nehmen und auszuschalten. Weiteres Gourmetstück auf dem Tablett des hilflosen Schwachsinns, der einen an Ratschlägen so präsentiert wird, wenn es um das Thema Prävention und Maßnahmen bei Übergriffen geht: ein angemessener, wohl überlegter und verhüllter Kleidungsstil. Einhergehend mit weiteren rückständigen Verhaltenskodexen, speziell für Frauen und Mädchen.

Da ist mir heut nach Lesen diesen wohl reflektierten und englischsprachigen Artikels, KLICK, doch glatt mal eine Sicherung in meinem sonst eher diplomatisch-tiefenentspanntem Denkzentrum geplatzt. Also damit ich als Frau nicht als Freiwild von Männern mit rückständig- unemanzipiertem Frauen- und Gesellschaftsbild betrachtet und behandelt werde, soll ich also meine Freiheit beschneiden. Ich soll also etwas beschneiden für das seit über 100 Jahren Generationen an Frauen und Menschen für mich erkämpft und gelitten haben, um die Hilf- und Ratlosigkeit von hochstudierten, sesselpupsenden Verantwortlichen, gleich welchen Geschlechts, zu kompensieren. Sag mal, geht’s noch?!

Ich bin Buddhistin, ich glaube, dass Verständnis der erste Schritt ist, um ein friedliches Miteinander zu ermöglichen. Und dass Gewalt weder Heilung noch Lösung ist. Allerdings glaube ich auch an die Wirkung von Pfefferspray und Selbstverteidigung, wenn Gesundheit oder Leben in Gefahr sind. Bevor ich einer Frau oder einem Mädchen raten würde, ihre textile Freiheit in einem sexuell aufgeklärtem und modernen Land aufzugeben, um sich zu schützen, würde ich lieber mal ein paar Gratisverteidigungskurse im gezielten Eiertreten und Nasedraufhauen spendieren. Sollen angeblich ja die verwundbarsten Punkte sein. Denn mal den übergriffigen Nahkampf betrachtet, der da stattfindet, wenn ein körperlich zweifelsfrei überlegener Mann über eine im Durchschnitt oft unterlegene Frau angrapscht oder noch schlimmeres mit ihr vor hat, Grundproblem des Konflikts ist doch zunächst ist ein biologisches. Waffenungleichheit in der Verteidigung. Also bevor aus lauter Unsicherheit und Angst hier nur schwachsinnig bis zweifelhafte Prävention beigebracht wird, zeigt den Mädels wie man sich körperlich verteidigt und schützt. Sobald du als Frau weißt, wie man sich wehrt, bekommst du eine andere Haltung und so ein triebgesteuertes, eierloses Würstchen (gleich welcher Nation oder Rasse) überlegt sich das bestimmt unbewusst zweimal, ob er dich angerapscht.

Schritt zwei, meiner bescheidenen Meinung nach, wäre doch die vielleicht einfach bis geniale Idee beim Thema Integration unser Frauenbild und auch unser Verständnis von sexueller Aufklärung und Freiheit messerscharf einzuprägen, ebenso die Konsequenzen. Bei allem Verständnis für kulturelle Unterschiede, im wohl immer noch nachkriegsgeschädigten Deutschland mit seinem weichgespültem, politischem Kuschelkurs auf allen Ebenen, ist es mal an der Zeit für ein wenig mehr Kante zeigen. Aufklärung, Emanzipation und Freiheit und Frieden sind wertvolle, hart verdiente Privilegien unserer Gesellschaft. Ein bisschen mehr „wer nicht spurt, der fliegt und zwar raus“ kann man sich doch ganz wunderbar bei Heidi Klum und ihren Topmodels abschneiden. Die Sendung die fast 100 Jahre Frauenbewegung und Frauenrechte in 10 Staffeln ruiniert hätte, könnte nun eine Chance genießen als Rollenvorbild für die Handhabung unliebsamer Ausreißer zu dienen. So ein piepsiges „Ich habe heute leider keinen weiteren Aufenthalt in Deutschland für Sie.“ von Heidi könnte doch glatt die katastrophale Wirkung, die ihre Sendung auf eine ganze Generation Mädchen hatte, ein wenig wieder gutmachen.

Schritt drei, ebenfalls meiner bescheidenen Meinung nach die Einbindung unserer aufgeklärten und modernen Jungs und Männer. Mit Erinnerung an ihre körperliche Überlegenheit und die zum Schutz einzusetzen. Wenn du als Kerl siehst, dass da ein weibliches Wesen belästigt etc. wird, mach Männchen, nutz deinen Adrenalinstoß und hilf, spiel dich mal auf und mach den Helden! Es gibt nichts tödlicheres für eine Geschlechter auf Augenhöhe, neben verunsicherten Frauen als beschützerinstiktlose Männer. Gleich noch einen Gratisverteidigungskurs für die Gentlemen hinterher.

In tiefer Dankbarkeit für mein Leben und alle damit einhergehenden Privilegien verneige ich mich mit folgenden Fotos und Outfits vor allen Menschen, die mir es ermöglicht haben, dass ich in einem wohlständigem, freien und aufgeklärtem Land leben darf. Meine besonderen Heldinnen: Simone de Beauvoir, weil sie mit „Das andere Geschlecht“ der Frauenbewegung ein Manifest gegeben hat. Vera F. Birkenbihl, weil sie eine geniale und inspirierende Motivationstrainerin war und meiner lieben Freundin Elli Boland, weil sie mich „empowered“ hat, in so many ways. Und special thanks to my little brother, der keine Sekunde zögern würde, um jedem Typen, der mich angreifen oder verletzen will, eins auf die Nuss zu geben.

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Schwarze Lederjacke und nudefarbenes Kleid von Mango, schwarze Overknees von Zara, Teddyhülle von Moschino

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Schwarze Lederjacke von Mango, Seidenkleid von 3.1 Phillip Lim, Wollmütze mit Puschel von Boss Orange und cognacfarbene Alexa Bag von Mulberry bei Arts and Boards München

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Jeanshemd von Diesel, Seidenrock von Isabel Marant schwarze Vintage Wildlederoverknees und Iphone Pommes von Moschino

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Dauenfederjacke mit Fell von Airfield, Skinny Jeans von ISKO Denim, cognacfarbene Nietennboots von Zara

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Kleines Schwarzes mit silbernen Pailletten von Mango

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Wollstrickjacke in Oversize von H&M, nudefarbenes Kleid von Mango und schwarze Vintage Wildlederoverknees am wunderschönen Tegernsee

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Wollstrickjacke in Oversize von H&M, gemustertes Kleid von BCBG Max Azria, graue Kaschmirmütze  und Schal von COS und schwarze Vintage Wildlederoverknees

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Seidenblazer und Schuhe von Etro, Skinny Jeans von ISKO Denim, Seidenbluse von Massimo Dutti und schwarze Musebag von Yves Saint Laurent

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Weißer Oversizemantel von Forever21, braune Alexabag von Mulberry, Karokleid von Ralph Lauren, graue Kaschmirmütze und Schal von COS

Und zum Fliegen kam ich her, mal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Bei den ganzen Debatten und dem Berg an Lösungen, die sich ihre Probleme da gerade in unserer Gesellschaft suchen, Frau sein ist toll. Mann sein bestimmt auch, diese Erfahrung bleibt mir aus nachvollziehbaren, biologischen Tatsachen heraus allerdings in diesem Leben verwehrt. Auch wenn ich mich stets bemühe mich auch in meine männlichen Zeitgenossen zu versetzen, mitzufühlen und zu verstehen. Auch wenn mich das aus Gründen manchmal an den Rande des Wahnsinns treibt. Ich meine, was geht da manchmal in Köpfen von Männern ab, das sie zu bestimmten Ereignissen in der Vergangenheit bewegt hat (ich nenne hiermit keine Namen oder konkrete Ereignisse). Eine Antwort, die ich letztens bekam war: Nichts. Mir absolut nicht nachvollziehbar. Wie dem auch sei, es wäre doch trotz teilweisem leerem, männlichen Denkraums ein langweiliger Ort, zumal einem die Gegensätze ab und zu so wunderbar fliegen lassen. Im Geiste, um einen voranzubringen die beste Version seiner Selbst zu werden. Und außerdem für den Kontrast. Wenn man schon zum Fliegen in dieses Leben gekommen ist, ist es bisweilen auch ein schönes Gefühl, dass da man aufgefangen wird. Immer. Auf eine schöne Woche und ein wundervolles Gefühl von Fliegen, durch ein sichereres Leben.

XOXO,

Carrie

Das Gefühl von AugenWaide…Outfits of some weeks…

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Hello there,

München hat so seinen eigenen Vibe, man könnte mich ein paar Mal, blind im Kreis drehen, 1500 km durch die Republik schleifen und hier wieder blind aussetzen und ich würde sofort meine, die schönste Stadt der Welt spüren und riechen und wiedererkennen. Zum Münchner Lebensgefühl gehört meines bescheidenen Erachtens auch immer ein Handtasche, ohne verlasse ich noch nicht mal meine Straße. Auch wenn ich meistens mit dem Rad durch München unterwegs bin, um Schlendern mit Handtasche komme ich auch nicht umhin. Der andere typische Münchner Vibe ist allerdings nur temporärer Natur: die Wiesn. Zwei Wochen kultureller und fashionabler Ausnahmezustand. Mit einem Dirndl ist man da als Münchner Madl immer perfekt angezogen. Bis auf eine Kleinigkeit, mit der mit Evelyn Lynch von AugenWaide den Nagel in meiner textilen Seele auf den Kopf getroffen und ausgesprochen hat:

Was nützt mir eine 4.000-EUR-Tasche, wenn sie einfach lächerlich zum Dirndl aussieht?

Ok, ich will mal nicht übertreiben, so ein Ding befindet sich in meinem Kleiderschrank (noch) nicht. Aber das Gefühl von Lächerlichkeit kann ich durchaus auch mit meinen Michael Kors, Balenciaga oder Mulberry Exemplaren nachvollziehen. Als Frau von Tat hat Evelyn dieses Gefühl von Lächerlichkeit mit handfester Ideenumsetzung in eine Trachtentaschenkollektion transformiert, die auf der Wiesn 2015 gelauncht worden ist. Das Gefühl von Lächerlichkeit im Dirndl haben dann auch einige prominente Damen während der Wiesn in Begleitung von AugenWaide Taschen eliminiert. Das konzeptionelle Herzstück der Taschen war neben Handfertigung Made in München nämlich das Material: Filz.

Lange nur von namentanzenden Waldorfschülern und ihren Bastellehrern verehrtes Material, hat Filz sich nun einen Platz im It-Bag-Olymp verdient. Nicht nur weil es doch ganz chic aussieht und zum Dirndl passt, sondern weil es obendrein auch noch leicht ist. Die Taschen wiegen da nur einen schlappen Bruchteil ihrer Rinds- und Ziegenlederkollegen. Meinem Orthopäde und Physiotherapeut dürften angesichts dieser Nachrichten gerade beim Lesen ein zwiegespaltenes Seufzen von den Lippen gehen. Denn einerseits werden meine Verspannungen samt behandlungsbedürftiger Wehwehchen aufgrund schweren Taschentransports nun zwar abklingen, andererseits sollte es in München demnächst dann infolge von Filzbasis weniger Patientinnen geben, die ihren handtaschengeschädigten Rücken in Behandlung geben müssen. Ich bin halt ein kleiner Handtaschennomade, da ich alles in meiner Tasche zum Überleben für mindestens drei Tage einpacke und weniger Inhalt kann ich einfach nicht. Als pragmatische Jungfrau habe ich mal grundsätzlich alles dabei, auch für die Wahrscheinlichkeit gegen Null, dass ich mich nur mit Handtasche bei Ausbruch eines Atomkrieges in der Stadt aufhalte. Dieser Faible plus schweres Eigengewicht der anderen It-Bags, definitiv ein Argument sich mal in luftig leichtem Filz zu versuchen.

Aber die Wiesn- und Trachtengeschichte war ja nur der Anfang des Filz. Erfolgsgeschichten sind schließlich dazu da sie weiter zuschreiben. Den Sprung des Filz aus Bastelnachmittagen und frühförderlich-ganzheitlichem Unterricht war vollbracht, nachdem die Münchner Dirndl- und Wiesnprinzessinnen nun endlich von dem Gefühl von lächerlichen Taschen zur Tracht befreit worden sind. Meine persönliche Heldin Evelyn hatte nämlich schon die nächste FREE THE FILZ- Idee in Gestalt einer Daily Wear Kollektion in Entwicklung. Denn mit ein wenig Voraussicht war absehbar, dass die Wiesn bald vorbei sein wird und so ein leichtes hübsches Ding an Tasche doch auch gern das ganze Jahr und auch zum Ausgehen vorhanden sein sollte. So entstand unter metaphorischem Schweiß, Blut und Tränen die AugenWaide True Colours Kollektion. Mein AugenWaidemodell Vanilla durfte dann nämlich gleich mit auf einen Ball in den bayrischen Hof und mit mir durch den Saal fliegen. Filz hatte es nun endgültig aus klebrigen, schnippelwütigen Kinderhänden in die marmorierten Hallen diese Fünf-Sterne-Hauses geschafft, ohne befürchten zu müssen als Glasuntersetzer für Mama und Papa unterm Weihnachtsbaum zu landen…

Kleid von  H&M Conscious Collection und Armreif von Anna dello Russo for H&M

AugenWaide OutfitsAugenWaide Outfits AugenWaide Outfits

Die True Colours von AugenWaide bleiben der Filz-Basis treu. True Colours kommen mit eingefärbtem Kuhfell oder Leder, gefädelt mit Satinband und einer handgefertigten Quaste aus Nerz und Leder einher und können auch mit einem Tragegut erweitert werden. Meine Vanilla hat ein wunderbar weiches Kuhfell mit einzigartigem Wirbel im Fell. Aufgrund der Handarbeit und des Fells somit ein Unikat. Die besondere Haptik hatte übrigens bisher immer einen sehr beruhigenden Effekt auf meine Stimmung. So ein bisschen Kuhstreicheln kann ungemein hilfreich sein in mitten eines aufgeregten Hühnerstalls. War ich doch glatt wieder ein halber Buddha mit meinem persönlichem Streichelzoo in der Hand…

Neben der haptisch- optischen Sensation, nicht zu vergessen ein bisschen Einhornfeenstaubgefühl aufgrund der glitzernden Swarovski Steine im Logo, wäre da noch ganz besonders der integrierte Münchner Vibe der AugenWaiden zu erwähnen. Denn die Stücke werden in München handgefertigt und von dort aus in alle Welt verschickt. Wie es bei AugenWaide im schönen Bogenhause aussieht und ein klein wenig Sneak Peak in die Produktion gibt es hier…Klick! Auch die Herren der Schöpfung werden hier bei den True Bull Taschen fündig. Diese sowie alle anderen Kollektionen sind exklusiv über den AugenWaideshop zu ordern…und zwar hier…Klick! Hier noch ein paar rein optisch Leckerbissen zu meiner zuckersüßen, weichen Vanilla (179€) inklusive ein paar unverbindlicher Kombinationsempfehlungen aus dem Hause Carrieforshoes…

AugenWaide Outfits

 

AugenWaide OutfitsAugenWaide OutfitsSchwarzer Fransenponcho und rosa Kleid von Mango, Handtasche aus Filz von AugenWaide, schwarze Wildleder Vintageoverknees und Iphoneteddy von MoschinoAugenWaide Outfits AugenWaide Outfits

Weißer Oversizemantel von Forver 21, grüner Cashmerepullover von Alude, Faltenrock mit Karomuster von Blumarin, cognacfarbene Overknees von Zara und Iphonepommes von MoschinoAugenWaide Outfits AugenWaide Outfits

Seidenkleid von Patrizia Pepe, Oversize Cardigan aus Wolle von H&M und Wildlederboots von Zara AugenWaide Outfits AugenWaide OutfitsSeidentunika mit Kragen von 3.1 Phillip Lim, schwarze Seidenweste von Diane von Fürstenberg, schwarze Leggins und Wollmütze von H&M und schwarze Vintage Wildlederoverknees AugenWaide Outfits

Mit den herrlichen Mittelmaßen von 36x28x22 und einem Innenfach passt alles Wesentlich für den Minimum drei-Tages-Überlebenskampf in die Tasche und ist trotzdem noch leicht und kompakt genug auch mein Abendkleid zu bespaßen. Alle Textilien haben sich ganz wunderbar mit dem Filz vertragen und meine Vanilla hatte keinerlei Schwierigkeiten meine aktuellen Herbst- und Winterlooks zu krönen. Ganz besonders hilfreich ist die Tasche übrigens erst kürzlich in der Ubahn gewesen, als ich meine Sitznachbarn in der hoffnungslos überfüllten Ubahn zur allgemeinen Erheiterung und Beruhigung meine Tasche habe streicheln lassen. Für gewöhnlich steigert sich die Stimmung in feierabendlich überfüllten Ubahnen ja gerne mal bis ins sehr unfreundliche und riechen tut es ja unter solchen Umständen auch nicht besonders gut. Allerdings hat so ein bisschen Kuhfell eine äußerst überraschende und entspannende Wirkung auf die Leidensgenossen des öffentlichen Transportwesens. Somit prophezeie ich für die Filz-Fell-Kombi der AugenWaiden nicht nur heilende Wirkung auf die Schultern und Rücken von Fashionistas, sondern setze mich auch noch persönlich für die AugenWaidetaschen als Friedensstifter im öffentlichen Nahverkehr und zur Schaffung von fröhlichen Erstkontakt zu Mitfahrern ein. Mit gutem Beispiel vorangehend seid ihr also jederzeit herzlich eingeladen, meine AugenWaide Tasche zu streicheln. Free Kuhfellcuddling für alle! In diesem Sinne, eine besinnliche Vorweihnachtszeit…und noch eine spezielle Anmerkung für das Christkind: Hier könntest du doch bitte zu Weihnachten dieses limitierte Stück für mich bestellen…Klick! Das Filzstück ist mit Gold und glänzt und ich war dieses Jahr auch echt brav und überhaupt…Danke!!!

XOXO,

Carrie

*PR-Sample*

The feeling of faith and proud…Drykorn Outfit of the day…

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Hello there,

manche Worte lösen allergische Reaktionen in meinem Geist aus. Die sind in meiner persönlichen Wahrnehmung mit so einer Abneigung behaftet, dass ich mich auch regelmäßig weigerte, mich mit ihrem Inhalt oder ihrer Bedeutung auseinanderzusetzen. Das fällt mir zum Beispiel das Wort Bussi ein. Mag ich nicht, benutze ich nicht und will ich auch nicht hören. Die Laute dieses Wortes lösen bei mir Kopfkino von feuchten, affektierten Kussbewegungen aus mit denen ich mich schlicht nicht behelligen möchte. Angesichts dieser Disposition eigentlich schon wieder ein komischer Umstand ausgerechnet in Bayern zu leben, wo mir dieses Wort bei Betreten der Strasse beinahe täglich entgegengeschleudert wird. Ähnlich sensibel habe ich auch mal auf das Wort Stolz reagiert. Es war einfach zu sehr behaftet mit den Negativvorstellungen, die die tiefere Wortbedeutung in sich trägt. Handeln, dass auf falschem Stolz gründet und Grundlage fast jeden Liebesdramas bildet. Oder Stolz als eiskalte Fassade und Abgrenzung zum wahren Gefühl, weil sich es einfacher leugnen lässt, als zu dem zu stehen, was man wirklich fühlt. Das Gefühl ist letztendlich entscheidend und macht aus wer wir sind. Stolz um sich herum gebaut wie ein alles abblockender Panzer, ein Wallgraben um die Trutzburg seiner Seele, mag in kriegsähnlichen Zuständen vielleicht einleuchtend erscheinen, allerdings trennt ein solch fehlgeleitetes Gefühl, sollte es wie eine Gewohnheit tief im Gedankenmuster installiert sein, doch nur von sich selbst. Er steht einem im Weg anstatt auf dem Weg zu begleiten und zu unterstützen. Diese Haltung diesem Wort gegenüber habe ich irgendwann einmal überdacht, als ich nicht umhin kam, dieses Gefühl von Stolz nach lang geglaubtem Ableben wieder in mir zu entdecken. Vollkommen meiner Wahrnehmung entzogen hat sich nämlich vor  lauter Verdrängung der Semantik, dass es sich um ein Gefühl handelt. Ein sehr schönes, wenn man es denn zulässt und eines, dass auch evolutionsbiologisch essentiell wichtig für Weiterentwicklung war.  Sehr zum Perpektivenwechsel, die bisher geglaubten Anhaftungen zum Thema Stolz loszulassen, hat dann der folgende Wikipediaeintrag…

Stolz [von mnd.: stolt = prächtig, stattlich] ist das Gefühl einer großen Zufriedenheit mit sich selbst, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen Person, sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“.

Der Stolz ist die Freude, die der Gewissheit entspringt, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben, daran mitzuwirken oder es zu verkörpern. Dabei kann der Maßstab, aus dem sich diese Gewissheit ableitet, sowohl innerhalb eines eigenen differenzierten Wertehorizonts herausgebildet als auch gesellschaftlich tradiert sein. Im ersten Fall fühlt man sich selbst bestätigt und in seiner Weltanschauung bestärkt („Ich bin stolz auf mich“), im anderen Fall sonnt man sich in der gesellschaftlichen Anerkennung („Ich bin stolz, etwas für meine Stadt geleistet zu haben“).

Ebenso wie bei Ärger, Furcht, Traurigkeit, Überraschung, Ekel und Freude handelt es sich beim Stolz um eine elementare Emotion, die angeboren und nicht anerzogen ist. Die Gemütsbewegung wird durch eindeutige, in allen menschlichen Kulturen gleichartige Gesten und Gebärden (aufrechte Körperhaltung, zurückgelegter Kopf, Arme vom Körper gestreckt) ausgedrückt und wird daher universell erkannt.

Evolutionäre Funktion: Stolz dient der Signalisierung eines hohen sozialen Status. Individuen, die einen hohen Status erfolgreich kommunizieren, können ihren Zugang zu knappen Ressourcen und qualitativ hochwertigen Fortpflanzungspartnern verbessern. Eine Stratifizierung nach Status innerhalb einer Gruppe kann zudem Machtverhältnisse, Kooperationen und soziale Interaktionen erleichtern.

Das Gefühl von Stolz zu empfinden ist auch Ausdruck von Selbstliebe. Und in Glaubensfragen, zumindest in meinen Glaubensfragen, ist Selbstliebe die Antwort auf fast jedes Leid und Drama, auf jeden Krieg, der einem auf der Seele tobt und jede noch so verhasste, schwierige, sich in endlos Schleife wiederholende Lektion im Leben bis man das alles annimmt und sich selber wieder dafür leiden kann, wer man ist. Stolz hat seine Berechtigung sich genüßlich nach Durchlaufen solcher Prozesse in jeder Zelle auszubreiten. Stolz ist so elemantar im menschlichen Dasein verankert, dass jeder Mensch diese Gefühl kennt und ähnlich ausdrückt. Die aufrechte Körperhaltung, das erhobene Haupt, so angeboren wie Lachen. Offengestanden und ein wenig demütig vor meinen eigenen Fehlvorstellungen zum Thema Stolz, muss ich zugeben, dass es sich um ein sehr schönes Gefühl handelt. Und was schön ist, davon möchte man a) mehr und b) es immer wieder erleben. Muss man halt was für tun. Ich hätte beinahe vergessen, wer mir beigebracht hat, wie man das auch mit regelmäßiger Häufigkeit in sich erzeugt. Aber nur beinahe…

So kam es auch, dass sich nach längerer Totenstille in einer meiner längsten Freundschaften, das Gefüghl von Stolz wieder in mir breit gemacht hat, denn ich hatte meine Lehrmeisterin zurück. Es gibt da eine besondere Frau in meinem Leben, deren Abgründe und Schmerz ich kenne, wie den keines anderen Menschen. Und niemand strahlt angesichts, dem was diese Frau im Leben gemeistert hat, so viel Kraft, Würde und Stolz aus wie sie. Aufrecht zu gehen, Haltung zu haben, das habe ich bei ihr abgeschaut. Auf den kleinsten Erfolg stolz zu sein und dennoch ein bescheidenes, demütiges Lächeln für alles, was groß und überwältigend ist, zu haben, habe ich auch von ihr. Nicht zuletzt hat sie mich gelehrt, was Stolz als Frau bedeutet und wie in Gottes Namen man sich sein Stück vom Stolzkuchen verdient und holt. Ich bin stolz, dass sie meine Freundin ist. Denn sie hat als Flüchtlingskind einen so langen und unfassbar leidvollen Weg hinter sich gehabt, bis sie vor über 15 Jahren in mein Leben treten konnte und hat dennoch dieses große Herz und diese Engelsgedulg es mit mir auszuhalten.

Und weil jedes Gefühl seine Berechtigung hat, sollte es auch gut verpackt sein. Diesmal eher die lässige Hosen-Blazer-Kombi. Da hohe Schuhe ja bekanntlich die Haltung verbessern, sind ein paar Highheels gerechtfertigte Grundvoraussetzung für einen stolzen Look. Businesstauglich und auch für einen Cocktail am Abend noch chic genug.

Drykorn Blazer OOTDOutfit of the day: Blazer und Skinny Jeans von Drykorn, Schal von Isabel Marant pour H&M, Tanktop mit Seide von Zara, Schuhe von Just Fab und Pilotenbrille von Prada
Drykorn Blazer OOTDNail of the day: P2 Free to be

Drykorn Blazer OOTDDrykorn Blazer OOTDDrykorn Blazer OOTD

Nun gut, Nagellack und ein lässiges Styling sind ja ganz nett, nur bloß vollkommen sinnfrei ohne den Inhalt. Was macht also wirklich stolz, nicht nur für einen Moment, sondern was lässt einen denn auch generell Haltung und Achtung, besonders vor sich selbst, bewahren? Einzige Antwort, neben ständigem Runterbeten des Themas der Selbstliebe, habe ich darin gefunden, zu mir, zu der Summe der Erfahrungen und Entscheidungen, die ich nun mal bin, zu stehen. Das alles zu umarmen und stolz auf diese Summe zu sein. Ein gewisses Gefühl von Wurschtigkeit, was andere Menschen reden oder von mir denken, trägt ungemein dazu bei, überhaupt dieses Gefühl zu entwickeln. Die Wahrheit über sich selbst ist nicht immer schön, regelkonform oder bequem. Wenn es da an die Grenzen des gesellschaftlichen Verständnisses geht, kommt oft genug der eiskalte Gegenwind, das die eigene Summe der Erfahrungen nicht genug Grundlage für das Gefühl von Stolz wäre. Oder in Ermangelung von Verständnis oder eines breiteren Erfahrungshorizontes kann das gemeine Bildvolk gar nicht dieses Fundament von Selbstachtung erkennen. Ist auch vollkommen irrelevant. Das eigene Gefühl zählt. Also seid Stolz auf Euch! Egal, ob ihr ein großes Talent dazu habt, Euch 50 Gummibärchen in den Mund zu stopfen, 151g Mett auf das Gramm genau mit einem Griff auf die Metzgerwaage befördern könnt oder einfach nur seid…eine aufrechte und stolze Woche euch! Krumm machen kann man sich ja immer noch. Vorzugsweise, damit einem die Leute sonst in aller Wurschtigkeit mal den Buckel runter rutschen können…

XOXO,

Carrie

The Black, the Sleek and the Brows…Beautytrends 2015

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Hello there,

wie Barney Stinson einst schon verlauten ließ, neu ist immer besser. Zeit in Sachen Beauty mal wieder das Näschen nach Nachschub in neuen Suchtfaktoren auszustrecken. Wie schön, dass im Oktober das Beauty Forum in München Audienz hält, dass die Kosmetikbranche in Sachen Trends und Technik updated. Als neue Medien sind auch Blogger dort herzlich willkommen und so kam es, dass ich letztes Wochenende die Beautyspielwiese nach Neuem und schon Bekanntem erkunden durfte. Mit einem Hang zum textilen Ausdruck habe ich das an Tag 1 übrigens in folgendem Outfit getan, mit dem ich zunächst erst einmal die Jungs und Mädchen von Marc Inbane begrüßt habe…

Beauty Forum München Beautytrends 2015Beauty Forum München Beautytrends 2015Outfit: weißer Mantel von Forver 21, Seidenbluse und Lederrock von Zara, Overknees von L’autre Chose und Alexa Bag von Mulberry

Als Ingo von Marc Inbane (das göttlichste Tanning Spray aller Zeiten, dass ich auch gerade verlose -> https://carrieforshoes.com/2015/10/04/fake-tan-it-til-you-make-it-marc-inbane-spraytan-gewinnspiel/) mir dann den neusten Zuwachs in der Produktpallette vorführte, habe ich den neuen Braten schon gerochen: Schwarzkohle. Black is not only beautiful anymore, it makes you pretty from now on. Bisher kannte ich Schwarzkohle bzw. medizinische Kohle nur in Form von Kohletabetten. Unabdingbar in jeder Reisetablette und nach übermäßigem Alkoholkonsum auch mal in der Cosmopolitan als Anitkatermittel angepriesen, findet es nun auch Verwendung in der Haut- und Zahnpflege. Marc Inbane hat als Hauptbestandteil seines neuen Peelings, dem Marc Inbane Facial Exfoliator, Schwarzkohle verarbeitet, um die Haut nicht nur glatt und babypopozart auf Spraytan vorzubereiten, sondern gleich dazu noch zu „detoxen“. Schwarzkohle hat neben dem mechanischem Abreibeffekt, nämlich noch eine entschlackende Wirkung und wirkt zudem antimikrobiell. Das Peeling ist übrigens wirklich versehen mit schwarzen Partikeln und wird in den Händen verrieben grau. Ein bisschen Vorsicht ist schon geboten, allerdings hinterlässt es keinerlei Rußspuren nach gründlichem Abspülen. Verschwenderisch wie ich war, habe ich beim ersten Test gleich einmal den ganzen Körper damit gepeelt und bin mit dem steichelzartem Ergebnis als auch mit streifenfreiem Spraytanresultat sehr zufrieden. Angesichts der Heizungsperiode heiße ich den neuen Kohletrend in meinem Badezimmer herzlich willkommen.

Der Kohletrend ist auch in der Zahnpflege angekommen, in diesem Fall mit der schwarzen Zahnpasta von Ecodenta. Diese lag nämlich tags zuvor meiner Douglas Box of Beauty vom Oktober 2015 bei. Auch hier sorgt Schwarzkohle wieder für eine Verschönerung. Diesmal für heller Zähne. Auch wenn die Paste sich ebenfalls beim Putzen grau verfärbt, hinterlässt sich blitzblanke Zähne. Allerdings auch so einige Spuren, besonders mit der elektrischen Zahnbürste. Also nebenbei Telefonieren oder Quasseln kann ich ohne anschließenden Badputz nicht empfehlen. 

IMG_1711Beauty Forum München Beautytrends 2015Neben Schwarzkohlepartikeln, habe ich an Tag 1 dann noch dieses Gesamtkunstwerk an Beautyneuheiten mit nachhause bekommen…
Beauty Forum München Beautytrends 2015Wo mir auch Beautytrend Nummer 2 ins Auge gestochen ist. Eigentlich nicht mehr so neu, aber dennoch wirkungsvoll: Seren, in allen Facetten. Für alle Bedürfnisse. Das Schöne: sie fetten nicht, ziehen schnell, ergänzen mit Special Taskforces die normale Pflege und können auch solo was auf der Haut. Allseits immer noch beliebt, das Hyaluron. Das scheint in jedem Serum, das irgendwas können will drin zu sein. Es polstert ja tatsächlich auf. Und da ich diesen Sommer die magische 30 erreicht habe, komme ich nun auch nicht mehr umhin mich zu fragen, ob es denn tatsächlich meinen Alterungsprozess, nennen wir es, in Würde unterstützen kann. Ich werde nun morgens und abends im Namen des würdevollen Alterns mal antesten, inwiefern sich Herstelleraussagen mit denen meines Spiegels decken.

Beauty Forum München Beautytrends 2015

Die Seren von links nach rechts: HyaSil von Aesthetic Cosmetics, Lift Effect von Dr. Massing Cosmetics und Anit Aging Lifting Serum von Regulat Beauty
Beauty Forum München Beautytrends 2015

Outfit Tag 2: Weißer Mantel von Forever 21, Lederrock von Zara, Fransenponcho von Mango, Bluse von H&M, Fransenstiefel von Boss Orange, Alexa Bag von Mulberry, Schal von Missoni und Iphone Pommes von Moschino

Um das mühevoll heimgeschleppte Ergebnis von Tag 2 des Beautyforums mal gleich vorwegzunehmen, es war schwer, teilweise essbar und roch sehr sehr toll. Achja und nicht zu vergessen, ein Weihnachtskalender war auch dabei. Beautyweihnachtskalender hatte ich ja schon immer auf dem Schirm. Sehr zu meiner Freude ziehen jetzt alle möglichen Beautylabels mit und lancieren Kalender mit ihren Produkten. Neu entdeckt habe ich dabei den Adventskalender mit Miniseifen und Badebömbchen von Bomb Cosmetics. Und weil Schönheit von Innen anfängt, habe ich Jentschura an ihrem Stand auch besucht. Ich bin ja schon länger ein Fan von basischer Ernährung und den Morgenstundbrei habe ich auch schon öfters mal gefuttert, ebenso wie Basenbäder auch ein Ritual für mich sind. Dazu wird demnächst noch ein gesonderter Beitrag mit ein paar Geheimtipps und Geschichten folgen…

Beauty Forum München Beautytrends 2015

Das Thema mit den Wimpern, egal ob Extension oder Wimpernserun ist ja immer noch brandaktuell. Allerdings so richtig Feuer und Flamme haben mich dann die Jungs und Mädels von Sleek Brows gemacht, mit etwas, dass ich so nicht kannte. Next Big Thing in Sachen semipermanentem Make Up: Augenbrauen formen und verlängern. Kein gewöhnliches Augenbrauenstyling, mit ein bisschen Form hier, Färben und Zupfen da. Nein, viel besser: Es hält bis zu 4 Wochen und hat einen 3D-Effekt. Ohne Tattoowieren. Dazu schon einmal das Zwischenergebnis des Sculptings auf der rechten Seite. 
Beauty Forum München Beautytrends 2015Als echte Blondine habe ich leider das Problem das man mit den hellen Haaren einfach keine sonderlich ausdrucksstarken Augenbrauen sieht. Tägliches Augenbrauenmalen beim Schminken blieb mir bisher nicht erspart. Das Schöne bei der Technik von Sleek Brows ist, dass mit einer speziellen Paste die Brauen zunächst geformt werden (sog. Brow Sculpting). Für ein natürliches Ergebnis werden die Brauen dann noch mit einzeln eingesetzten Häarchen (sog. Browbuilding), ähnlich wie bei Lashextensions, verlängert. Bei sorgfältiger Pflege hält das Ergebnis dann 2-4 Wochen. Dank meiner Browstylistin Cheryl kann ich jetzt morgens 10 Minuten länger schlafen und mit Augenbrauen aufwachen. Studios sind hier zu finden. Wer in der Nähe von Stuttgart mal ein paar Augenbrauen braucht, kann das Sleek Brow Sculpting und Building bei Glamour & Looksus machen lassen. Das Ergebnis nach der einstündigen Prozedur samt Cheryl ist hier zu sehen:
Beauty Forum München Beautytrends 2015

Am Stand von DEU Skin Program wurde ich noch über die Pflege von bisher recht unbedachten Körperpartien aufgeklärt. Dehnungsstreifen können da zum Beispiel mit der Estrias Creme weggecremt werden. Da ich in letzter Zeit weder einen Wachstumsschub noch Nachwuchs erlebt habe, ist dieses Thema auf meinem Beautyhorizont aufgetreten. Allerdings möchte ich Leidgeplagten die Hoffnung auf Besserung in einer Pumpflasche nicht vorenthalten. Ich teste gerade noch an einer Zweckentfremdung der Estrias Creme, um die unschöne Schlangenhautbildung beim Spraytanning damit zu verhindern. Die letzte Woche waren meine Beine dank fleißigem Eincreme trotz Heizungsluft davon verschont geblieben. Das werde ich dann mal weiter beobachten.

Zum anderen gibt es mit der Confiance Creme jetzt auch ein aufpolsterndes und besonders hydratisierendes Pflegemittel für den Intimbereich. Mein persönliches Highlight in Sachen Beautyhype. Ja, richtig gelesen, Verjüngungskur für die Ladyparts, laut Hersteller innerhalb von 20 Tagen. Ich wusste bisher auch nicht, dass der Intimbereich auch mal Falten werfen wird und mit eingecremt gehört. Hier ist auch wieder das altbewährte Hyaluron im Einsatz. Zielgruppe der etwas anderen Anti-Aging Creme sind alle Regionen down under, die aufgrund von Hormonschwankungen wie Wechseljahre oder Pille oder auch Geburt in Mitleidenschaft gezogen wurden und sich Verschönerung in Sachen Geschmeidigkeit wünschen. Ich überlege auch hier noch an alternativen Verwendungsmethoden der Confiance Creme. Da die Creme so ein schönes, dewy-shiny Finish hat könnte sie möglicherweise zum Strobing herhalten. Es wäre auch nicht das erste Mal, dass kosmetische oder medizinische Cremes zweckentfremdet werden und einen neuen Hype auslösen. Ich möchte hiermit an Hämorrhoidencremes erinnern, die besonders gern bei Fotoshootings von Make Up Artists zur Beseitigung von Tränensäcken eingesetzt wurden. Ansonsten bin ich insgesamt zumindest in kosmetischer Sicht schon unglaublich beruhigt, denn sollte sich irgendwann in den nächsten Jahren Nachwuchs samt dem Raubbau am eigenen Körper ankündigen, habe ich wohl weder Dehnungsstreifen noch Trockenheit down under zu befürchten.

Beauty Forum München Beautytrends 2015

Estrias Creme gegen Dehnungsstreifen (hier geht’s zum Produkt) und Confiance Intimcreme (hier geht’s zum Produkt)

Ich bin immer wieder erstaunt, welche Gedanken sich die Kosmetikindustrie macht, um a) zu überleben und b) wirklich keine Grenzen kennt, auch die entlegensten Regionen des weiblichen mit diversen Cremes und Mittelchen versprechen zu verschönern. Nun ja, die Grenzen des Perfektionismus in Sachen Schönheit sind allerdings auch noch nicht erreicht. Solange nach Lösungen verlangt wird, werden wohl auch die abgefahrensten Produkte auf den Markt geworfen werden. Womit ich zum Schluss meinen persönlichen Beautytrend nicht vorenthalten möchte: Meditation.

Dazu kann ich den Youtubeanal von Mojo Di wärmstens empfehlen. Für alle denkbaren Bedürfnisse und Anliegen hat sie angeleitete Meditationen auf Lager, besonders, wenn man keinen Plan hat, wie man anfangen soll zu meditieren. Die vermehrte Gelassenheit, die sich bei Installation von Meditation und bewusstem Atmen als feste Gewohnheit einstellt, wird sich auch im Äußeren zeigen. Denn das innere Leuchten von Zufriedenheit ist einfach nicht herbeizucremen, das muss man atmen. In diesem Sinne, tief durchatmen und bleibt geschmeidig…

XOXO,

Carrie

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Das Gefühl von Heul doch…Outfits of some weeks…

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Hello there,

wenn was vorbei ist, bleiben einem Erinnerungen und wenn man sich auf die Lektionen eingelassen hat, auch noch das Gefühl schlauer als zuvor zu sein. Nachdem sich die Faktenlage in Sachen Temperaturen nun wieder um die Ein Grad Celsius Marke versammelt hat, ist davon auszugehen, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist. Es ist zur Zeit eher nass, grau und kalt. Heul doch! Aber war die sommerliche Lehrstunde des Lebens gehaltvoll in Sachen persönlicher Entwicklung, samt ein paar legendären Geschichten. Große Lernaufgabe dieses Sommers, die so präsent war wie die warmen Sonnenstrahlen, war das Thema Abgrenzung. Mit hartnäckiger Wiederkehr hat mir das Universum diese spezielle Thema so lange unter die Nase gerieben, bis ich es kapiert habe. Man kann es nicht allen recht machen, aber sehr wohl sich selbst. Bei der Umsetzung war ein „Heul doch“ an der ein oder anderen Stelle äußerst hilfreich. Outfit passt nicht? Heul doch! Zu viel hier, zu wenig da? Heul doch! Kann nicht, will nicht, hätte, würde sollte? Heul doch! Machtspielchen hier, kein Verständnis dort? Heul doch! Und auf wundersame Weise stellt sich dann irgendwann das befreiende Gefühl von Gelassenheit ein und macht Platz für die wundervollen Dinge, die mir die letzten Monate so widerfahren sind ein. Zum Beispiel beim Radeln durch den Englischen Garten. Fährt doch tatsächlich ein Herr seinen Papagei auf einer Stange, auf seinem Fahrradlenker umher. Musste ich ihn doch glatt anhalten und das ganze fotografisch festhalten. Das Warum habe ich mir gespart und stattdessen den Vogel am Kinn gekrault. Sich Gedanken um das skurrile Verhalten seiner Mitmenschen zu machen ist sowieso vergebene Mühe, warum nicht gleich zum Freudenteil übergehen und lustige Vorkommnisse erleben, teilen und feiern.

Und wenn man schon mal unterwegs ist in der schönsten Stadt der Welt, dann auch passend zum Flow angezogen. Den Wahnsinn begegnet man ja bekanntlich am besten mit einem klarem Geist, allerdings ist es dabei auch hilfreich ihm nicht gänzlich nackt und in ein paar schönen Stoffen zu begegnen. Hier also eine feine Auswahl meiner textilen Auftritte im sommerlichen Zirkus des Lebens…

Weißes langes Kleid von Mango, Wildledertasche mit Fransen von H&M, Kette von Pilgrim und Pilotenbrille von Prada
Seidenkleid von Dea Kudibal und Selma Studd Bag von Micheal Kors 

Weißer Blazer von H&M, Kleid von Diesel, Flip Flops von Asos und Selma Studd Bag von Micheal Kors Kleines Schwarzes von Karen Miller 

Dunkelblaue Wildlederjacke von Mango, nudefarbenes Kleid und Schuhe von Zara, Hut von H&M
Wickelkleid aus Seide von Diane von Fürstenberg und Peeptoes von Miu Miu

Strickkleid von Missoni, blaue Jacke von Escada und schwarze Pumps von Chanel

Strickkleid und Schal von Missoni, cognacfarbene Lederjacke von Massimo Dutti, Nietenboots von Zara und Pommes von Moschino

Blauer Satinblazer von Gaultier, schwarze Satinhose von Dolce&Gabbana, Seidenbluse von H&M, Muse Bag von Yves Saint Laurent und nudefarbene Lackpumps von Jimmy Choo

Cashmerepullover No Name, Rock von Blumarine und Overknee Strümpfe von H&M

Wenn wir schon bei schönen Erinnerungen sind und ich nicht umhinkommen, die Wichtigkeit von Fahrrädern in meinem Leben zu leugnen, dann seien hiermit die schönsten Momente aus dem Sommer 1989 noch zu erwähnen. Meine Mama und ich sind damals in unsere erste eigene Wohnung gezogen. Sie hat mich morgens mit dem Fahrrad zum Kindergarten gefahren. Ich hatte da so einen ganz einfachen Kindersitz auf der Fahrradstange. Meine Bein waren mit meinen vier Jahren gerade lang genug, um die Fußhalter, die am Vorderrad montiert waren zu erreichen. Ich war also gut aufgeräumt und meine Mama musste strampeln. Strampeln war nicht genug, ich habe nämlich zusätzlich mit Fragen genervt. Wo sind die Eichhörnchen? Was ist ein Eichhörnchen und könne die auch Fahrrad fahren? Und warum gucken die Leute morgens eigentlich so doof? Sind die traurig, weil sie nicht in den Kindergarten dürfen? Das war die schönste Zeit, die ich mit meiner Mama hatte. Als es dann Herbst wurde, haben wir eine Igelfamilie unter meinem Kinderzimmerfenster entdeckt. Aus einer Sanellapackung hat meine Mama dann mit Bindfäden einen Futteraufzug gebastelt, damit wir die Igelfamilie füttern können und ich sie beobachten kann. Und meine Mama mit noch mehr Fragen löchern konnte. Die Igelfamilie hat übrigens einige Herbste und Winter unter meinem Fenster gelebt und ich versichere hiermit, dass sie auch absolut igeltaugliches Futter bekam. Auch wenn ich ab und zu mit dem Gedanken gespielt habe, den widerlichen Rosenkohl für den abendlichen Futteraufzug zu spenden. Meine Mama war da allerdings sehr abgegrenzt und hat mich im Protest heulen lassen. Am Rande des Wahnsinns verursacht durch meine unbändige Neugier auf diese Welt, hat sie nie aufgehört mir alles zu beantworten und zu erklären. Das Wissen habe ich dann auch immer passend für ein Kleinkind am Esstisch verwurstet. Unbezahlbare Gesichter am Esstisch und ich glaube mich zu erinnern, dass das Essen dabei nicht immer im Mund blieb.

Apropos Essen, da kommt mir noch die Pommesgeschichte in den Sinn. Es gab selten Pommes und an einem Abend hat meine Mama dann endlich welche gemacht. Und ich bin, höchstwahrscheinlich aufgrund von Erschöpfung durch übermäßiges Fragenstellen, vorzeitig auf meinen Kuschelteppich im Kinderzimmer eingeschlafen. Als ich wach wurde, waren, höchstwahrscheinlich aufgrund der Gefräßigkeit meiner Verwandtschaft, schon alle Pommes weg. Ich trauere dieser Mahlzeit noch heut hinterher. Das könnte vielleicht erklären, warum ich immer noch ein bisschen besessen von Pommes bin und in 95 aller Fälle einen Mc Donalds nicht ohne verlassen kann oder meinen Mitmenschen gern welche von ihren Tellern mopse. Jedenfalls verdanke ich dieser Zeit und meiner Mama meine Leidenschaft für das Radeln und den Mut, Fragen zu stellen, egal, wie abgefahren, egal wie peinlich, egal wie wichtig oder unwichtig. Zum neugierig bleiben und sich an den kleinsten Dingen zu erfreuen. Und wen das nervt, wen das überfordert oder wer keinen Bock drauf hat? Heul doch! Oder wie meine Mama sagen würde, rutsch mir doch geflissentlich den Buckel runter…

In diesem Sinne, auf einen wundervollen, erntereichen Herbst und nicht traurig sein. Es scheint vielleicht nicht so viel Sonne, die Hände frieren einem ab oder man hat ständig nicht die richtige Jacke  bei dem Wetterzirkus, aber dafür laufen jede Menge Eichhörnchen und Igel durch die Gegend…zaubern auch ein Grinsen ins Gesicht…jetzt, wo man nicht mehr in den Kindergarten darf…

XOXO,

Carrie

Fake tan it ‚til you make it…Marc Inbane Spraytan Gewinnspiel…

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Hello there,

in der Genlotterien wurde ich ja mit vielem gesegnet, bis auf eine anständige Melaninausstattung in der Hautschicht. Das hat neben grünen Augen und ein paar Sommersprossen auch zur Folge gehabt, dass ich in Sachen Bräune immer ziemlich blass da stand. Kinder können bisweilen sehr gemein sein, wenn man trotz Gardaseeurlaub und wirklich häufigen Aufenthalten in der freien Natur einfach nicht dunkler werden wollte oder konnte. Die Hänseleien und Scham(ja, ich habe nicht vergessen, was Klassenkamerade Michi H. so gestichelt hat!) waren allerdings sofort verflogen und vergessen als mir unsere Nachbarin im Jahre 1998 von einem moderen Wundermittel in der Tube berichtete, dass selbst ein blondes Schneewittchen wie mich in etwas gebräuntes verwandeln kann. Ich war hellauf begeistert, endlich konnte ich auch goldbraun gebratene Beine und Bauch vorweisen. Am Ende der Neunziger, als ich das Phänomen bauchfrei als Teenager zum ersten Mal textil mitmachte, war das mein Durchbruch und meine Pubertät gerettet. Allerdings war es dann doch ein langer Weg von meiner ersten Tube Delial Selbstbräunungsmilch bis zum heutigen Ergebnis. Da Internet, Reviews und Blogs noch nicht so verbreitet oder gar erfunden waren wie im wunderbaren Jahre 2015, musste ich den korrekten Umgang mit einigen farblich sehr markanten Lektionen mühsam autodidaktisch erlernen. Karottenstich, über Striemen und Streifen bis hin zu fleckigen Händen, ich habe durchgehalten, war mir alles egal, bis ich es halbwegs hinbekommen habe. Hauptsache wohlfühlen in meiner Haut. So manchen melaningesegnete Wesen können mich nicht verstehen, wollen mich bekehren oder mir die Tubensonne abgewöhnen. 

Und dann gibt es da diese entscheidenen Momente im Leben, wo diese ganzen Sorgen und Kommentare wie weggeblasen sind, weil du feststellt, es geht noch besser. Und alles was es gebraucht hat, war eine neues Produkt. Nach jahrelangem Schmieren habe ich dank Internet das Spraytanning entdeckt. Alles bloß so umständlich, da in ein Studio zu rennen. Und eine glückliche Fügung wollte es, dass ich den Jungs von Marc Inbane über den Weg laufe, die all meine mühsam erworbenen Kenntnisse mit ihrem Spray und Tricks revolutioniert haben. Was man da auf biologischer Ebene mit Sonneneinstrahlung bis zum California Beach Girl Look eben nicht erreichen kann, kann man mit dem Natural Tanning Spray von Marc Inbane nachholen. Vor allem so schön unkompliziert, dank Handschuh und Pinsel. Den Pinseltrick hat mir der gute Ingo von Marc Inbane schon auf dem Beauty Forum in München 2013 verraten. Dabei wird das Selftanspray, wie man es schon vom Grundieren mit Foundation kennt, einfach mit einem ausstreichenden Pinselbewegungen aufgetragen. Die Technik lässt auch Hände und Füße natürlich bräunen, indem man das Restprodukt auf dem Pinsel in ausstreichenden Bewegungen einarbeitet. Der flauschigweiche, schwarze Handschuh bewahrt Hände vor orangenen Verfärbungen und den Körper vor Streifen und Striemen. Fabelhaftes Werkzeug…

Zu den Hardfacts ist zu sagen, dass das Spray angenehm riecht, sowohl frisch aufgetragen als auch beim Endergebnis. Olfaktorisch sollte also niemand dem Fake tan auf die Schliche kommen. Das Natural Tanning Spray mit 200ml als Pinsel und Handschuhe gibt es hier zu bestellen. Die große Flasche reicht für ca. 60 Anwendungen im Gesicht und Dekolleté oder ca. 20 Ganzkörperanwendungen. Der Handschuh ist waschbar. Meiner überlebt Hand- und Maschinenwäsche schon seit einem Jahr. Der Kabuki Brush kann auch für Puder- oder andere Make Ups zweck entfremdet werden, meiner hat sich bisher kein einziges Mal beschwert…

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Das Natural Tanning Spray hat einen Farbguide, man sieht also, wo was und wieviel schon ist und ist zudem gleich mit einem bronze Glow ausgestattet. Damit es nicht abfärbt einfach nach dem Sprühen mit dem Fön trocknen und möglichst die nächsten 4-6 Stunden nicht schwitzen. Besonders gut wirken die Bräunungswirkstoffe (hier sind es Erythrulose und Dehydroxyaceto) über Nacht. Die Haut darf und soll davor gut gepeelt und an Knien, Ellenbogen, Händen und Füßen eingecremt sein. Damit die Laken nicht mit faketannen, einfach einen Pyjama anziehen. Erythrulose braucht 24 Stunden Einwirkzeit, hält dafür länger und ist sowohl für weniger Selbstbräunergeruch als auch weniger Karottenstich verantwortlich. Die Geduld zahlt sich also aus und das Ergebnis hält bis ca. 5-7 Tage. Da Dehydroxyceton die Haut eher leicht austrocknet, ist es ratsam sich in der Zeit auch einzucremen. Bodylotion, Kokosnussöl oder Bodyconditioner, alles geht. Das beugt dem Schlangenhauteffekt vor.

Weil Kosmetikprodukte in klein nicht nur niedlich, sondern auch praktisch für unterwegs sind, waren die hotten Jungs von Marc Inbane auch so klug an ein Reiseset zu denken. Enthalten sind in der schwarzen Lacktasche ein Natural Tanning Spray mit 50ml und der Kabuki Brush. Kann ja auch als normal bräunender Hauttyp nicht schaden vor dem Urlaub schon mal nach Urlaub auszusehen. Das Phänomen der positiven Selbstverarschung, besser bekannt als fake it ‚til you make it, ist auch der modernen Psychologie nicht gänzlich unbekannt. Manchmal braucht es eben ein bisschen „so tun als ob“, um das Gefühl auch innen drin zu erzeugen. Man muss einfach nur lange genug durchhalten und sollte sich auf gar keinen Fall von irgendjemand in sein persönliches Wohlbefinden reinreden lassen. Und weil es für ein bisschen Farbe immer die richtige Zeit ist, verlose ich unter Euch ein Marc Inbane Luxurious Travel Set…

Marc Inbane Spray TanMarc Inbane Spray TanMarc Inbane Spray TanMarc Inbane Spray TanMarc Inbane Spray TanWas ihr dafür tun müsst? Ich will Eure Geschichten hören, was ihr an Pubertäts-, Kindheitsdrama oder sonstiger Fremdschämerfahrung zu bieten habt, lesen! Einfach per Mail an info@carrieforshoes.com bis zum 25.10.2015 schreiben (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen). Wer am meisten bewegt, mitreist oder umhaut (vor Lachen), bekommt das Travel Set und darf sich noch vor Halloween über Post freuen…ach ja, und wird natürlich mit Geschichte hier veröffentlich (falls einverstanden)…

Damit ihr noch eine visuelle Anregung habt, wie so eine Sprühprozedur aussieht, ein Bild…

Marc Inbane Spray TanHave fun, make history!

XOXO,

Carrie

*PR-Sample*

The feeling of no one like you…Outfit of the day

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Hello there,

caught up in the middle of processes which names I don’t know, maybe it’s transformation or just the beginning of fall, it’s about time to envelope the whole change in a new look. Change can be frightening because of the uncertainty, the reminding how much trouble and pain first steps took in the past, how much was going wrong until it turned out finally good. And it just feels so weird, until I remind myself of some simple rules which worked out pretty fine for me. Everything we are going trough, just prepares us for what we have asked. I still feel pretty lined up for arrival, but something, I have no idea how or why, lifts me up to stay patient, keep calm and just let it be. Always at the right time and  it makes me feel at ease again and again. And every step I take seems right, feels good and takes a little closer to what I asked for. It’s been a while I asked for something in my life. As far as I can tell I at least found a new look, myself and myself in a better place. Wrapped in something cosy, dressed n something sexy and standing proud and tall on my own feet.

This fall is the time to harvest the fruits of any taken lesson, harvest this something good which comes out of a little bit something bad, it’s about time to forget and forgive about the past and cherrypick the good to enjoy, to invest into a beautiful save secure cosy future and new wishes, asking fors and goals. I am ready.

Coat by Forever 21, Minidress by Mango and Ankleboots by Max&Co., Location: Olympus Playground München, Photographer: Rebecca Schmitt (http://www.mythen.marketing/wordpress/)

Outfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundOutfit Olympus PlaygroundI am still a little caught up in the middle. After all the tossing and turning, I find myself at the same point. They say when you find yourself, you find love, cause that who you are, love, we are all nothing but love, connected. And I found myself and I found someone like you. And there is no one like you. I can walk a hundred miles, look around crowds of people, can tinder along the most lonely nights, fly and flirt around the city and there is no one like you. I can cycle the English Garden back and forth, run away, to hell and back. I can be as impatient as hell, patient like a Buddha, I can be half a Buddha, my worst and best, I can be in between, arrived and on my way, as stubborn as a mule, bitchy as Paris and clueless as before I met you, wise as ever, aware of everything and soaked in doubts, fear, luck and love and there is no one like you…

XOXO,

Carrie