California feeling on my skin…Sunjunkie Sunless Bodymist Review

Hallo meine Winterbeauties,

wie wäre es denn mit ein bisschen California- Feeling?! Zumindest auf der Haut…so ein hübscher bronzed Look à la Jennifer Lopez ist auch im frischen, eisigen Februar möglich, dank neuester Technik und ein bisschen Chemie. Das Wunderding namens DHA (Dihydroxyaceton) ist ja schon lange bekannt als Selbstbräuner und verwandelt mich Schneeflocke in ein Beachgirl, allerdings seit neuestem gesprüht und mit einem neuem Partner in Sachen Bräune namens Erythrulose. Das Ganze entdeckt habe ich bereits im Oktober 2013 auf dem Beauty Forum in München. Von Spraytanning Studios und anderen Möglichkeiten habe ich bis dahin immer nur gelesen, aufgrund der extrem hohen Preise aber bisher die Finger davon gelassen. Am Stand von Sunjunkie (bieten die ganze Range an Spraytanning Produkten und Zubehör für den Profibedarf an) bin ich aber hängen geblieben, da die strahlende Mary von Sunjunkie einfach zu freundlich war und mich ein wenig eingeweiht hat. Als sie dann auch noch erfahren hat, dass ich selber über Beauty schreibe, ging es gleich ins Kämmerlein, wo mir dieses feine Paket zum Testen gepackt wurde. Ach wie ich sie liebe die Briten…

So, wo fangen wir denn da an?! Also besonders angetan haben mir es auf den ersten Blick die Peelingtücher, mit diversen Fruchtsäuren und einer strukturierten Oberflächen zum optimalem Vorbereiten der Haut. Damit bekommt man sowohl die üblichen verdächtigen, rauhen Stellen, wie Ellenbogen und Knie weich, als auch Bräunungsrückstände entfernt. Dank des praktischen Spenders, der wohl eher für professionelle Studios gedacht ist, bleiben die Tücher auch frisch und einzeln entnehmbar. Dann gab es noch ein Set aus Spraytan namens Sunless Bodymist und speziellem Duschgel mit 200 ml sowie einen Tanning Mitt (Handschuh) zum Auftragen dazu. Am Stand wurde mir noch von der fabelhaften Mary demonstriert, das Spray einfach auf den Handschuh zu sprühen und dann leicht massierend aufzutragen. Vor dem Auftragen sollten alle Körperstellen, die für gewöhnlich stärker hornen wie Ellenbogen, Knie, alle Knöchel mit einer Schutzcreme eingecremt werden. Ich verwende derzeit eine sehr fettige Mandelsalbe aus dieser Fairy Box dazu. Damit auch keine Stellen vergessen werden, hat die Lösung einen Farbguide. Die bräunliche Lösung wäscht sich mit dem Duschen auch wieder runter. Damit es nicht so stark auf die Kleidung abfärbt, hilft Trockenföhnen am Schluss des Auftragens. Das Sunjunkie Spray riecht übrigens dezent nach Kokos, schon ein bisschen wie Urlaub.

Und nun mal zur Chemie: Der Sunless Mist von Sunjunkie enthält beide Bräunungskomponenten DHA und Erythrulose. DHA bräunt innerhalb von 3-6 h, während Erythrolose bis zu 24 h braucht, allerdings nicht so austrocknet wie DHA. Der austrocknende Effekt von DHA begründet daher auch die Notwendigkeit von reichhaltigem Eincremen, denn sonst entsteht der unschöne Schlangenhauteffekt. DHA ist ein einfaches Kohlenhydrat, hier gibt es noch ein paar mehr Wiki-Infos. Erythrolose ist hingegen ein Monosacharid. hier weitere Wiki-Infos. Beide Stoffe reagieren mit Eiweißen in der Hornschicht und erzeugen damit eine Bräunung der obersten Hautschicht. An sich beides unbedenklich und um einiges gesünder als Sonnenbräune, zumal eine kleine weiße Gruppe an Bleichlingen wie ich sowieso selbst mit intensivster Einstrahlung allerhöchstens rot werden.

Der Sunless Bodymist wirkt nicht so intensiv wie eine vergleichbare Bräunungsdusche nach meinen Recherchen, allerdings soll die Bräune damit auch zuhause erhalten bleiben. Ich habe es für ein intensiveres Ergebnis einfach zweimal hintereinander aufgetragen. Zum Abschluss des ganzen Bräunungsprozesses soll das lila Duschgel zum Einsatz kommen. Und in Lila deshalb, weil man ihm dank seiner Farbgebung denselben Effekt an Gelbstichreduzierung unterstellt wie den Silberschampoos. Es riecht sehr angenehm frisch, allerdings konnte ich eine Veränderung des Bräunungsergebnisses nicht bemerken. Das finde ich an sich schon ganz gelungen. Ich habe erst 24 h nach dem Auftragen wieder geduscht, damit auch die Erythrulose wirken konnte und so sieht der Farbverlauf von german winter zu california beach girl dann aus…

Mit vorheriger Anwendung von Bodylotion wird das Ergebnis übrigens milder. Daher creme ich erst einen Tag nach dem Auftragen ein, damit meine Haut gut mit Feuchtigkeit versorgt wird und kein Schlangenmuster bildet. Bei einer dritten Anwendung am 4. Tag lässt sich das Ergebnis mit milden, nicht zu heißem und langem Duschen und Eincremen eine Woche so schön erhalten. Wenn dann nicht nochmal nachgebräunt wird, egal ob mit Spray oder Creme, verblasst das Ergebnis zusehends und es wird Zeit zum Peelen.

Sunjunkie ist ja eigentlich eine Studiomarke, allerdings kann man die Produkte hier auch online beziehen. Da habe ich mir auch schon Nachschub an den Profilösungen beschafft, wozu es demnächst mal einen Post in Sachen Spraytan selber machen mit Handschuh gibt… Meine Spraydose mit 150ml hat für ca. 10 Anwendungen am ganzen Körper ausgereicht und auch im Gesicht hübsche Ergebnisse zum Auffrischen gezaubert. Auch wenn es noch Winter ist, kann ich mir gut vorstellen, dass so eine Sprühlösung eine feine Sache ist, die eben nicht mit einer Sonnencreme kollidiert. Das werde ich dann bei gegebener Jahreszeit beobachten.

Im Gegensatz zu meinen bisherigen Erfahrungen in Sachen Selftan, bin ich vom Konzept des Sprühens schon sehr angetan, wobei schlussendlich wohl der Handschuh die Arbeit erledigt und das auch streifenfrei und gleichmäßig bei sorgfältiger Anwendung. Ein schönes Ergebnis ist neben dem richtigen Produkt wohl auch stark abhängig von Pflege und Technik, woran ich Euch hiermit teil lassen haben wollte. Zumindest kann man im Winter schon mal Üben, bei den Stoffmengen die der Jahreszeit angemessen sind, sollten Fehler nicht so schnell auffallen. Außerdem hat so ein California feeling auf der Haut wohl auch besonders positive Auswirkungen auf den Februar Blues…

My Sunjunkie lession is clear: I am impressed by this really nice products and continue using…

XOXO,

Sissi

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